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Vierte Woche: fällt aus… 

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…wegen Zombies.

Dritte Woche: Klout – oder der Triumph des Mittelmaß?

Ich dachte früher immer, die Zukunft wird so Mad-Max-mäßig aussehen. Stattdessen blüht uns die Tyrannei der Diddl-Maus. Dank Klout! Bilder von schnuckeligen Kätzchen werden das Internet verstopfen. Für ein „Like“ oder ein „RT“ wird man sich selbst für Sarah Kay-Bilder nicht zu schade sein! Denn was dem Fernsehen die Quote, dass wird dem Netzbürger der Klout Score. Der „Klout Score“ soll den individuellen Einfluss im Netzt widerspiegeln. Er rangiert zwischen 0 und 100. Je höher desto besser. Wobei der durchschnittliche Klout-Score bei 20 liegt. Da…

Zweite Woche: Eberesche und Baumsexismus.

Eberesche oder eben nicht? Wer weiß mehr? Bildrechte bei Sven Huff

Mittagspause. Preisfrage: Wie heißt dieser Baum auf dem Weg zum Gyros, mit mehr als sechs gegenständigen, gezähnten Fiederblattpaaren? Der Bestimmungsschlüssel in „Der neue Kosmos Baumführer“ ist vorbildlich einfach.Es muss also an unserem Hunger liegen: „Mehr als sechs Fiederblattpaare…“ sinniere ich als kaute ich auf einem okkulten Rätsel aus einem Dan Brown Roman. „Eberesche“ sagt mein Freund, Gyroskamerad und Lieblingsberater. Die ist auch als Vogelbeere bekannt. Er deutet auf das Foto im Buch. „Sieht doch genauso aus.“ Ich glaube nicht, dass er überzeugt ist, sondern nur…

Shakespeare

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Vierte Woche: fällt aus…

…weggen Zombies.

Dritte Woche: auf der Couch mit Hamlet.

Du weißt, dass du nicht aufmerksam gelesen hast, wenn du Hamlets Schicksal nicht tragisch findest. Du weißt, dass du melancholisch bist, wenn du dir Sätze wie diesen anstreichst: „Wir mästen alle anderen Kreaturen, um uns zu mästen; und uns selbst mästen wir für Maden. Der fette König und der magre Bettler sind nur verschiedne Gerichte; zwei Schüsseln , aber für eine Tafel: das Ende vom Liede.“ Du weißt, dass du mal lüften musst, wenn du hier zustimmst: „Dass wir die Übel, die wir haben lieber…

Othello

Zweite Woche: Othello – Sex, Crime und irgendwie auch ein bisschen Facebook.

Hier das Script für einen nie gesendeten Trailer…  Othello: Der Mohr von Venedig… Eine Geschichte voller Ressentiments… „Eben jetzt bezwingt ein alter schwarzer Schafbock Eu’r weißes Lämmchen…“ (Jago) … bizarrer Sexpraktiken… „…das Tier mit zwei Rücken zu machen.“ (Jago) …schmerzvoller anatomischer Einblicke… „Noch hab ich nie gelesen, dass durch das Ohr ein krankes Herz genesen.“ (Brabantio) …nie gesehener Bilder… „Eine Sybille, die den Sonnenlauf Zweihundertmal die Bahn vollenden sah, Hat im prophet’schen Wahnsinn es gewebt. Geweihte Würmer spannen ihre Seide, Sie färbt’s in Mumiensaft, den…

Romeo und Julia

III.) Erste Woche: Romeo und Julia tot – eine große Liebe beginnt.

Im Leben eines Mannes gibt es irgendwann den Punkt, an dem er „Legenden der Leidenschaft“ sehen muss. Oder „Haus am See“. Oder „Dirty Dancing“. Oder… …jeeeeeedenfuckingfalls: mir ist klar, warum ich so etwas nie gucken wollte, weil: „Legenden der Leidenschaft“ (bis auf die Kriegszenen), „Haus am See“, „Dirty Dancing“ und überhaupt ALLE Liebesfilme einfach wirklich schlecht sind. Pfffff…, etwas Polemik und heiße Luft raus, bleibt die Feststellung, dass nach „Romeo & Julia“ kein Taschentuch mehr nass werden muss. In punkto Dramaturgie und handwerkliche Virtuosität wurde…

II.) Erste Woche: dank Romeo & Julia kein Bild von Heidi Klum.

Weil ich vieeeeeele Hollywood Film geguckt hab’, weiß ich nicht nur wie Romeo & Julia endet, sondern auch warum es so endet. Was ich sagen will ist: Hollywood ist Shakespeares bester Schüler. Und damit ist Shakespeare die Mutter aller Actionstreifen! Die letzten drei Tage habe ich mich von der vierten Szene des ersten Aufzugs bis zur ersten Szene des fünften Aufzugs vorgehechelt. Wegen der antiquierten Sprache dauert es ein wenig – sobald ich mich im Zuge meines Shakespeare-Projektes an das vorvorjahrhundrige Deutsch von Schlegel (Übersetzer)…

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I.) Erste Woche – ich finde nach einer Seite heraus, dass Romeo & Julia besser als Leonardo di Caprio ist.

Wie „Titanic“ war „Romeo und Julia“ ein Film, den ich mir aus Prinzip nicht anschauen konnte. Und weil in beiden Filmen di Caprio mitspielte, beschloss ich, ihn „nicht ab“ zu können. Immerhin betrogen zwei meiner damaligen Ex-Freundinnen mich – mindestens gedanklich – mit Leonardo di Caprio. Mein Verhältnis zu ihm änderte sich erst mit „Departed“ oder war es „Catch me if you can“ vielleicht auch „Blood Diamond“ – eines steht jedenfalls fest: er ist ein fantastischer Schauspieler. Und ich bin stolz darauf, dass ich zumindest…

Formel

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Vierte Woche: fällt aus…

…wegen Zombies.

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Dirtte Woche: Das Grimmsche Gesetz – die Zukunft ist Sächsisch.

Sprachlich sind die Sachsen unserer Zeit voraus. Aus dem „Palast der Republik“ machen sie „Balasd der Rebbublig“ und von das ist es nur noch ein kleiner Schritt in die Zukunft eines jeden „Ps“ – und die heißt: „F“. In der Ausgangssprache aller europäischen Sprache, dem „proto-indoeuropäischen“, hieß es „pisk“ oder „peisk“, aus dem bei uns Fisch wurde. Die Lautverschiebung vom „P“ zum „F“ oder vom „K“ zum „H“ bzw. „Ch“ wurde von Jacob Grimm 1822 erstmals methodisch dargelegt. Und der Weg vom „P“ zum „F“…

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Zweite Woche: Das Gesetz der fallenden Profitrate oder warum ich jederzeit erreichbar bin…

…und mein Telefon viel zu schnell kaputt ist. Weil ich E=mc zum Quadrat (weiß jemand, wie ich in WordPress Sonderzeichen setze) doch noch nicht verstanden habe – hier etwas, das aus eigener Erfahrung einsichtig ist. Das Gesetz der fallenden Profitrate: C = c +v „Das Kapital C zerfällt in zwei Teile, eine Geldsumme c, die für Produktionsmittel, und eine andere Geldsumme v, die für Arbeitskraft verausgabt wird. …Ursprünglich ist also C = c + v…“ Und dann geht’s noch ein bisschen weiter: „Am Ende des…

Birkhoffsche Formel

Erste Woche: Birkhoffsche Formel = hässlich ist, was man nicht versteht.

Sieht harmlos aus, macht trotzdem viel her und lässt mich in der Disziplin „Formel“ sofort scheitern: das ästhetische Maß. Formuliert wurde es Anfang der 1930er von dem Mathematiker David Birkhofff. Damit lässt sich über Schönheit nicht mehr streiten, denn schön ist M = O/C Dabei ist M das Maß der Schönheit, O ist Ordnung und C ist Komplexität. Ein Lied, ein Gemälde, ein Gedicht, eine Skulptur ist umso schöner, desto weniger komplex sie ist… Wobei ich glaube, dass ich hier die englischen Texte nicht richtig…

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